Tag der Zahngesundheit 2009
Gesund beginnt im Mund - krank sein oftmals auch!
Sie finden im Folgenden:
- Ausführlicher Beitrag mit 3.329 Zeichen und extra Infokasten mit 1.546 Zeichen
- Kurzbeitrag mit 852 Zeichen
- Kurzbeitrag mit 775 Zeichen
1. Ausführlicher Beitrag:
Tag der Zahngesundheit 2009:
Körper und Zähne bilden sensible Einheit
„Gesund beginnt im Mund – krank sein oftmals auch!“: Das ist das Motto für den Tag der Zahngesundheit 2009, der wie jedes Jahr am 25. September stattfindet. Im Mittelpunkt der Aktionen steht der enge Zusammenhang von Mund- und Allgemeingesundheit: Körper und Zähne sind schließlich über eine Vielzahl von Funktionsketten miteinander verbunden. Ist eines der beiden Systeme nicht im Gleichgewicht, kann auch der Verbindungspartner in Mitleidenschaft gezogen werden.
So belasten unbehandelte Zahnfleischentzündungen zum einen die Mundgesundheit. Zum anderen können sich die Entzündungsbakterien über die Blutbahn im gesamten Körper ausbreiten und schließlich sogar lebenswichtige Organe wie Herz und Lunge schädigen. Umgekehrt haben auch Allgemeinerkrankungen des Körpers eine direkte Wirkung auf Mund und Zähne. So beweisen Studien, dass Menschen mit einem schlecht eingestellten Diabetes auch häufiger an Parodontitis leiden.
Der unmittelbare Zusammenhang zwischen Mund- und Allgemeingesundheit beruht unter anderem auf der Verbindung von Zähnen, Kiefer und Wirbelsäule über das menschliche Skelett. Fehlt ein Zahn oder ist Zahnersatz nicht richtig angepasst, kann es über Funktionsveränderungen zu Einschränkungen der Bewegungsfunktionen kommen: Chronisches Kopfweh, ständige Rückenschmerzen oder andauernde Verspannungen können die Folge sein. Die Suche nach den Ursachen dieser Symptome ist schwierig, da der „Übeltäter Zahn“ häufig keine offensichtlichen Beschwerden verursacht und der Patient so keinen Hinweis auf den Ursprung seiner Schmerzen hat. Für die Betroffenen beginnt mit den chronischen Schmerzen daher oftmals eine beschwerliche Odyssee von Arzt zu Arzt.
Mit dem Slogan „Gesund beginnt im Mund – krank sein oftmals auch!“, wollen die rund 30 Mitglieder des Aktionskreises zum Tag der Zahngesundheit die gesamte Bevölkerung zu einem bewussteren Mundhygieneverhalten anregen und die Ärzteschaft für das wichtige Thema sensibilisieren. Bundesweit beteiligen sich rund um den 25. September zahlreiche Krankenkassen, Landesarbeitsgemeinschaften, Gesundheitsämter und auch viele Zahnärzte mit Aktionen und Veranstaltungen.
Auch die Internationale Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin (GZM) begrüßt das diesjährige Motto. Die GZM weist schon seit ihrer Gründung in den 80er Jahren auf den Zusammenhang von Mund- und Allgemeingesundheit hin. Zahnärzte und Dentallabore der GZM achten besonders auf Wechselwirkungen von Zähnen, Zahnersatz und Körper und machen sich für einen ganzheitlichen Blick auf den Menschen stark: „Gerade bei Beschwerden unklarer Ursache darf das Symptom nicht isoliert betrachtet werden. Hier ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Ärzte wichtig.“, so Dr. Wolfgang H. Koch vom Vorstand der GZM. Er rät allen Patienten: „Besser als jede Behandlung ist intensive Vorsorge! Jeder Einzelne kann durch konsequente Zahnpflege, gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und den Verzicht auf Rauchen schon viel zur Gesundhaltung von Körper, Zähnen und Zahnfleisch beitragen.“
Näheres zum Tag der Zahngesundheit finden Interessierte auf der Homepage des Aktionskreises unter www.tagderzahngesundheit.de. Dort können auch Info-Pakete rund um die Themen Mundhygiene und Prophylaxe bestellt werden. Informationen zu ganzheitlicher Zahnmedizin sind unter www.natürlich-zahngesund.de zusammengestellt.
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Extra Infokasten:
Rund um die Themen Mundhygiene und Zahngesundheit
Wussten Sie schon, dass...
• … Zähne und Körper eng miteinander in Verbindung stehen? Der halbjährliche Kontrollbesuch beim Zahnarzt sollte daher selbstverständlich sein – Ihrer Gesundheit zuliebe.
• … eine gesunde Ernährung auch Voraussetzung für gesunde Zähne ist? Gummibärchen und Schokolade haben nicht nur viele Kalorien, sondern bleiben durch ihre klebrige Konsistenz lange auf den Zähnen haften und können so Karies verursachen. Wer darauf nicht verzichten will: Die Leckereien zügig hintereinander verzehren und danach die Zähne gründlich reinigen.
• … auch gesunde Lebensmittel schädlich für die Zähne sein können? Die fruchteigene Säure in Orangensaft zum Beispiel greift den Zahnschmelz an und weicht ihn auf. Der Zahnarzt empfiehlt daher: Nach säurehaltigen Lebensmitteln den Mund zunächst mit klarem Wasser ausspülen und erst nach weiteren 30 Minuten die Zähne reinigen.
• … Rauchen nicht nur negative Folgen für Organe, sondern auch für die Mundgesundheit haben kann? Raucher haben ein fünfmal höheres Risiko, an Parodontitis zu erkranken, die das Zahnfleisch angreifen und im schlimmsten Fall zu Zahnausfall führen kann. Raucher müssen ihre Zähne daher besonders intensiv pflegen und sollten regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt unbedingt einhalten.
• … auch Babys erste Zähne von Anfang an gereinigt werden müssen? Im Handel gibt es dafür speziell weichere Kinderzahnbürsten und fluoridhaltige Zahnpasta. So wird die richtige Zahnpflege für Ihr Kind bald zur täglichen Routine.
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Kurzbeitrag 1:
Vorsicht, Karies! Auch nach gesundem Essen Zähne putzen
Richtige Ernährung und gute Pflege sind Voraussetzung für gesunde Zähne.
Gummibärchen und Schokolade sind nicht gut für die Zähne – das weiß jedes Kind. Doch Karies hat viele Komplizen: Auch gesunde Nahrungsmittel wie Honig oder Trockenfrüchte haften durch ihre klebrige Konsistenz besonders hartnäckig an den Zähnen – ein idealer Nährboden für Kariesbakterien. Nach dem Genuss solcher Produkte sollte daher immer das Zähneputzen stehen.
Bei säurehaltigen Lebensmitteln wie Orangensaft, die den Zahnschmelz angreifen, empfiehlt es sich hingegen, den Mund mit klarem Wasser auszuspülen und die Zähne erst 30 Minuten später zu reinigen. Zahnarzt Dr. Wolfgang Koch von der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin (GZM) rät: „Naturbelassene Vollwert- und Rohkost ist für Zähne ideal. Durch das intensive Kauen werden Zahnbeläge entfernt und das Zahnfleisch massiert.“ Also: Öfter mal zu Möhre & Co. greifen!
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Kurzbeitrag 2:
Parodontitis: Höheres Risiko für Raucher
Nikotin, Teer, Kohlenmonoxid – Rauchen ist ungesund und kann Organe wie Lunge und Herz schädigen. Und nicht nur das: Auch Zahnfleisch und Zähne sind gefährdet!
Zahnarzt Dr. Wolfgang Koch vom Vorstand der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin (GZM) warnt: „Durch die schlechtere Durchblutung des Zahnfleisches steigt das Risiko, an Parodontitis zu erkranken.“ Wackelnde, im schlimmsten Fall sogar ausfallende Zähne können die Folge sein.
Rauchen kann darüber hinaus Verfärbungen an den Zähnen und unangenehmen Mundgeruch verursachen. Raucher sollten daher besonderen Wert auf intensive Pflege und regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt legen. Die effektivste Lösung zum Schutz der kostbaren Zähne aber heißt: Am besten ganz auf den blauen Dunst verzichten!
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Pressestelle GZM
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